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    <title><![CDATA[#Album Review — Rock & Rollinger]]></title>
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    <description><![CDATA[Latest articles tagged with #Album Review on Rock & Rollinger]]></description>
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      <title><![CDATA[#Album Review — Rock & Rollinger]]></title>
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      <title><![CDATA[Rollst du noch oder Rockst du schon?" – Wie Rock & Rollinger 2009 die Alb zum Beben brachte]]></title>
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      <dc:creator><![CDATA[Redaktion Kulturarchiv]]></dc:creator>
      <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
      <category><![CDATA[Musik & Kultur]]></category>
      <category><![CDATA[Album Review]]></category>
      <category><![CDATA[Rollst du noch oder Rockst du schon]]></category>
      <category><![CDATA[Schwabenhymne]]></category>
      <category><![CDATA[Klassiker]]></category>
      <category><![CDATA[Rock & Rollinger]]></category>
      <category><![CDATA[Schwabenrock]]></category>
      <category><![CDATA[Andy Susemihl]]></category>
      <category><![CDATA[Schwäbische Alb]]></category>
      <category><![CDATA[Mundart-Rock]]></category>
      <category><![CDATA[Album-Rückblick]]></category>
      <category><![CDATA[Regionalmusik]]></category>
      <description><![CDATA[2009 legte Rock & Rollinger mit „Rollst du noch oder Rockst du schon?" einen Volltreffer hin, der schwäbischen Mundart-Rock salonfähig machte. 15 Jahre später ist klar: Dieses Album ist Kult – und hat nichts von seiner Wucht verloren.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Alben, die kommen und gehen. Und dann gibt es Alben, die bleiben. „Rollst du noch oder Rockst du schon?&quot; von Rock &amp; Rollinger gehört ganz klar in die zweite Kategorie – auch wenn&#39;s 2009, zur Veröffentlichung, noch keiner so genau wusste.</p>
<p>Schon der Titel war eine kleine Frechheit: Augenzwinkernd geklaut von einem schwedischen Möbelhaus, das damals gefühlt aus jedem zweiten Werbespot brüllte. Aber während man bei IKEA höchstens einen Kleiderschrank zusammenschraubt, hat dieses Album hier ordentlich eingeschlagen – und zwar nicht zum Selberbauen, sondern zum Direktdurchstarten.</p>
<p><img src="/images/e6c949c4-bdd6-4233-8561-76814f2857e7/nahaufnahme-einer-e-gita-8933a3.webp" alt="E-Gitarre und Verstärker in einem Tonstudio"></p>
<p>Ein Sound, der nach mehr klang als &quot;Schwabenrock&quot;</p>
<p>Wer bei Mundart-Rock noch an dünne Gitarrenriffs und Karaoke-Produktion dachte, wurde hier eines Besseren belehrt. Andy Susemihl – seines Zeichens Produktionsprofi mit internationalem Renommee – hat der Platte einen Sound verpasst, der sich vor keiner Weltband verstecken muss. Wuchtig, glasklar, druckvoll. Das war kein Schwabenrock zum Schmunzeln, das war Schwabenrock zum Ernstnehmen.</p>
<p>Und genau das war wohl das Geheimnis: Die Musik nahm sich selbst ernst, ohne dabei den Humor zu verlieren. Eine Gratwanderung, die selten so gut gelingt.</p>
<p>Die Songs, die hängenbleiben</p>
<p>Klar, Die Schwabenhymne ist der Song, den heute jeder mitgrölt, der auch nur ansatzweise was mit dem Ländle am Hut hat. Eingängig, hymnisch, mit Zeilen, die jeder Schwabe sofort unterschreiben würde – wenn er nicht gerade zu beschäftigt damit wäre, laut mitzusingen.</p>
<p>Aber wer nur bei der Hymne hängenbleibt, verpasst die Tiefe des Albums. Von dr Alb ra ist brachial, dunkel, fast schon episch – ein Track mit so viel Wucht, dass er es später sogar bis nach Hollywood geschafft hat. Nicht schlecht für ein Lied, das von der heimischen Hochfläche erzählt.</p>
<p><img src="/images/e6c949c4-bdd6-4233-8561-76814f2857e7/weite-landschaftsaufnahm-e2055f.webp" alt="Sommerliche Landschaft der Schwäbischen Alb im Abendlicht"></p>
<p>Ganz anders dann Sommer auf der Alb: entspannt, warm, fast schon meditativ. Ein Song, der das Lebensgefühl auf der Alb einfängt, als hätte man ihn direkt aus einem lauen Sommerabend destilliert. Und dann ist da noch Sei Andersch – eine gewitzte, liebevolle Verneigung vor den Foo Fighters, die &quot;The Pretender&quot; kurzerhand in die schwäbische Lebensrealität übersetzt hat. Chapeau.</p>
<p>Wer&#39;s lieber bissig mag, findet in Sau Karle Sau seinen Favoriten: knallharte Gesellschaftskritik, verpackt in mitreißenden Rock &#39;n&#39; Roll. Zeigt, dass die Band nicht nur unterhalten, sondern auch mal den Finger in die Wunde legen wollte.</p>
<p><img src="/images/e6c949c4-bdd6-4233-8561-76814f2857e7/eine-alte-cd-h-lle-liegt-8dab3e.webp" alt="CD als Sammlerstück auf einem Holztisch"></p>
<p>15 Jahre später: immer noch frisch</p>
<p>Was macht ein Album zeitlos? Vielleicht, dass es nie versucht hat, dem Zeitgeist hinterherzulaufen. „Rollst du noch oder Rockst du schon?&quot; klang 2009 nicht wie das, was gerade im Radio lief – und genau deshalb klingt es heute noch genauso gut wie damals.</p>
<p>Auf den Streaming-Plattformen läuft das Album bis heute fleißig mit, und wer eine der originalen Audio-CDs sein Eigen nennt, besitzt inzwischen ein echtes Sammlerstück. Nicht schlecht für eine Platte, die eigentlich nur zeigen wollte, dass man auf der Alb auch anständig rocken kann.</p>
<p>Fazit: Egal ob Rollen oder Rocken – dieses Album hat sich für Letzteres entschieden. Und damit alles richtig gemacht.</p>
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